Aktuelles

Herzlich Willkommen auf den Seiten des Fanprojekt Rostock – Ankündigungen im Überblick

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Fanfrühstück ab 10:00 Uhr vor jedem Wochenend-Heimspiel

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Tradition (er)leben im Hanseatentreff

 
Am Sonntag den 27.11.16 besteht das Traditionskabinett „Hanseatentreff“ im Erdgeschoss der ehemaligen Geschäftsstelle des FC Hansa Rostock bereits seit einem Jahr.
 
Wir möchten diesen Anlass dazu nutzen, die Geschichte und Tradition des F.C. Hansa Rostock näherzubringen. Dazu laden wir zusammen mit der AG Tradition alle Interessierten recht herzlich um 11:00 Uhr ins Traditionskabinett ein.
 
Ein Vertreter der AG Tradition wird zu Gast sein, um etwas zur Entstehung des Hanseatentreffs zu berichten. Im Anschluss zeigen wir eine Reportage des NDR „Mythos Hansa Rostock – 50 Jahre Leid und Liebe“, welche die Geschichte des Vereins näher beleuchtet. Um 13:00 Uhr findet das Amateurspiel FC Hansa Rostock II gg. 1. FC Frankfurt (Oder) statt.
 
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.
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Übernachtungsfahrt zum Auswärtsspiel in Wiesbaden

Am Freitagabend spielt der FC Hansa Rostock im Auswärtsspiel gegen Wehen Wiesbaden. Wir werden nach dem Spiel in einer Jugendherberge übernachten und am Samstag auf dem Rückweg nach Rostock noch ein weiteres Fußballspiel uns anschauen. Für die Fahrt in unserem Kleintransporter und der Übernachtung nehmen wir einen Unkostenbeitrag von 20 Euro.

Wenn ihr zwischen 16 und 27 Jahre alt seid und Interesse an der Fahrt habt, meldet euch einfach bei uns. Wir besprechen dann alles Weitere persönlich. (siehe Kontakt)

Team Fanprojekt

Kommentar zu veröffentlichten Aussagen der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt

In diesen Tagen wurden Zahlen/ Statistiken zum Fanreiseverkehr des F.C. Hansa Rostock und deren Deutung seitens der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt (zuständig für Schleswig Holstein und Mecklenburg-Vorpommern) für die Saison 2015/16 veröffentlicht.

Die in diesem Zusammenhang genannten Aussagen und Rückschlüsse sind aus unserer Sicht  mit ein paar Fragezeichen zu versehen. Die Bundespolizeidirektion ist nach eigenen Angaben sowohl für den Fanreiseverkehr bei Heim- als auch Auswärtsspielen zuständig. Unbestritten ist, dass die Fans des F.C. Hansa Rostock deutschlandweit einen Spitzenplatz bei der Anzahl der Zugreisenden bei Heim- und Auswärtsspielen einnehmen. Jedoch irritiert die Aussage, dass es beim Auswärtsspiel in Magdeburg zu einer Eskalation der Gewalt gekommen sei. Aus unserer Sicht sind sowohl die An- und Abreise im Sonderzug der Fanszene Rostock e.V., als auch die Demonstration auf dem Weg zum Stadion eskalationsfrei und friedlich verlaufen. Die von der Bundespolizei lancierte Assoziation des Abbrennens von Pyrotechnik im Stadion mit der Gleichsetzung einer Eskalation von Gewalt führt nachhaltig zu einer verfestigten Stigmatisierung von Fußballfans und ist für den Prozess einer differenzierten Versachlichung der Geschehnisse nicht förderlich.

Des Weiteren gibt es die genannten „[…] Fanreisezüge, bei denen die Sicherheitskräfte des Vereins dabei sind“ am Standort Rostock in dieser Form nicht. Die Fanszene Rostock e.V. übernimmt seit Jahren die Eigenverantwortung und organisierte bereits mehr als ein Dutzend Sonderzüge zu ausgewählten Auswärtsspielen des F.C. Hansa Rostock dabei selbst. Mit der Selbstorganisation übernehmen die Fußballfans die gesamte Verantwortung der Durchführung. Dabei üben sie auch einen entscheidenden Einfluss auf das Verhalten der bis zu 800 Fans im Zug aus. Denn für jeden Waggon des Sonderzuges organisieren sie gleich mehrere Fanordner, die für die Einhaltung geltender Regeln (u.a. keine Verschmutzung und Sachbeschädigung) sorgen. Dadurch wird eine Vielzahl von Fans direkt mit in die Verantwortung einbezogen.

Die Sonderzüge ermöglichen es, direkt ohne Umstiege an den gewünschten Spielort zu fahren und das – da ohne von Polizeieinheiten begleitet – ressourcensparend. Ohne Umstiege bedeutet auch: keine Berührungspunkte mit anderen Zugreisenden und keine Gefährdung der Kapazitätsgrenzen von Regelzügen. Neben den Willensbekundungen der Verbände, der Deutschen Bahn und weiteren interessierten Institutionen sich verstärkt für die von Fans selbst organisierten Sonderzüge einzusetzen, liegt es letztlich auch am politischem Willen dieses Vorhaben zu unterstützen und somit weiterhin zu ermöglichen.

Das Fanprojekt Rostock sieht in der Selbstorganisation der Sonderzüge durch die Fanszene sowohl die Eigenständigkeit als auch das verantwortungsvolle Handeln der (jungen) Erwachsenen gefordert und gefördert. Um diese Entwicklung zu unterstützen, ist aus unserer Sicht eine differenzierte Betrachtungsweise des Verhaltens aller Akteure notwendig.

Quelle des Zitates und Aussagen der Bundespolizeidirektion:
www.nnn.de/hansa

Versachlichung der Geschehnisse

Wir möchten an dieser Stelle zu einer Versachlichung der Geschehnisse rund um den Spieltag beim MSV Duisburg aufrufen und uns gegen eine vorschnelle (einseitige) Bewertung der Ereignisse in Duisburg-Schlenk bzw. am Hauptbahnhof aussprechen. Beobachtungen und Selbsterlebtes sollten in schriftlicher Form (Gedächtnisprotokoll) festgehalten werden. Gerne könnt ihr euch vertrauensvoll auch an uns wenden und wir schauen dann gemeinsam, welche weiteren Wege sich daraus ergeben können.

Team Fanprojekt

Personelle Veränderungen im Team Fanprojekt

Im Herbst 2016 hat sich die personelle Zusammenstellung des Fanprojekt Teams ein wenig verändert. Mit Anne Geisler gab es einen Wechsel bei der Projektkoordination des Lernort Ostseestadion. Nach zwei Jahren mit Martin Arndt als Koordinator des Projektes wurde nun das Zepter des Lernortes weitergegeben. Wir danken Martin sehr und wünschen ihm alles Gute.

Des Weiteren ist mit Martin Brochier ein bekanntes Gesicht wieder in das Team zurückgekehrt.

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Das Fanprojekt Rostock zu Gast in Europa

Jede Saison bietet den Hansafans eine Vielzahl an weiten Reisen zu Auswärtsspielen. So ist ein Fussballfan aus Mecklenburg-Vorpommern weite Reisen gewohnt und es bieten sich sogar Gelegenheiten, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken. Ende September 2016 konnte eine Sonntags-Heimspielansetzung des F.C. Hansa Rostock für einen Blick ins Nachbarland nach Polen genutzt werden, um eine Bildungsfahrt zu den Gedenkstätten Ausschwitz und Birkenau zu realisieren. Hierbei bot sich zusätzlich ein Spielbesuch der Partie Wisla Krakau gegen Legia Warschau an.

Die Reisevorbereitungen zeigten schnell, dass ausreichend Interesse für eine 9er Busbesatzung vorhanden war und die Organisation von Unterkunft, Eintrittskarten für das Spiel und einer Studienführung in den Gedenkstätten möglich ist.

Gestartet wurde am Freitag. Da der Spielbeginn in Krakau auf 20.30 Uhr festgelegt wurde, blieb ausreichend Zeit, um die Wegstrecke zu meistern, das Stadion zwecks Kartenkaufs aufzusuchen, in der Unterkunft einzuchecken und ein gemeinsames landestypisches Abendessen einzunehmen. Der Weg zum Stadion gestaltete sich fußläufig unkompliziert und wir konnten mit den anderen Stadionbesuchern pünktlich zum Spielbeginn eine landestypische Eröffnungschoreo der Wisla Stimmungstribüne ansehen. Das Spielgeschehen selbst verlief lebhaft aber torlos. Obwohl die Mannschaft von Wisla Krakau zum Ende der Partie einen Elfmeter nicht verwandeln konnte, blieb die Stimmung im Heimbereich ausgelassen und positiv. Da die Nacht noch jung war und wir am nächsten Morgen erst kurz vor dem Frühstück aufzubrechen gedachte, konnte noch eine kleine Besichtigung der historischen Altstadt vorgenommen werden.

Der Samstag begann dann tatsächlich relativ früh, um die Strecke von Krakau zur Gedenkstätte nach Ausschwitz so zu bewältigen, dass unsere gebuchte 6 stündige Studienführung pünktlich erreicht werden konnte. Die Führung selbst war sehr detailliert und informativ – aber eben auch bedrückend und viele Fakten und Details konnten wir im ersten Moment kaum fassen oder in ihrem ganzen Ausmaß ergreifen. Nach der 2,5 stündigen Führung in der Gedenkstätte des Stammlagers in Ausschwitz wurde mit einem Shuttlebus die Gedenkstätte in Birkenau aufgesucht. Dort wurde die Studienführung fortgesetzt und nach weiteren 3 Stunden beendet. Mit den erhaltenen Einblicken und Eindrücken im Gepäck wurde die Rückreise angetreten.

Nach kurzer Fahrt wurde entschieden eine längere Erholungspause einzulegen, sodass alle nochmal die Möglichkeit zum Austausch über das Gehörte und Gesehene hatten.

Wir bedanken uns bei unseren Mitfahrern und werden gerne weitere Bildungsfahrten durchführen.

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