Aktuelles

Buchlesung am 7.2. um 17:00 Uhr im Fanprojekt – „Zwischen den Welten“ von Marco Bertram

Im Anschluss an das Heimspiel gg. Jahn Regensburg laden wir zur Buchlesung mit Marco Bertram ein. 368 Seiten Fußballleidenschaft – und auch der F.C. Hansa Rostock findet im kürzlich erschienenen Buch von Marco Bertram ein angemessenes Plätzchen. Frühjahr 1992, die Rostocker zu Gast im Kölner Müngersdorfer Stadion. Marco mit dabei im Gästeblock. Herbst 1995: Der F.C. Hansa Rostock gegen Eintracht Frankfurt vor 60.000 Zuschauern in Berlin – auch für ihn als Berliner ein überaus denkwürdiges, emotionales Spiel. Und auch zwei aktuelle Partien wurden mit ins Buch integriert.

Sein Leben glich auch abseits des runden Leders einer Achterbahn. Mehrmals kitzelte der düstere Meister mit der Sense an seinem Schopfe, doch immer wieder waren die Schutzengel zur Stelle. Bei der Busentführung und den Überfällen in Brasilien, beim schweren Autounfall Ende der 90er und nicht zuletzt beim Schiffbruch bei Windstärke zehn bis elf auf der Nordsee im November 1999. Ausbildung zum Elektroniker, Abitur auf dem zweiten Bildungsweg, diverse Touren, Studium an der HU Berlin, Selbständigkeit seit 2004. Gemeinsam mit seinem Projektpartner Karsten Höft leitet er seit 2009 das Onlinemagazin www.turus.net.

Im Buch „Zwischen den Welten“ sind knackige Fußballerlebnisse und spannende Episoden aus Biographie und den wichtigsten Reisen eng verknüpft. Und auch bei den Lesungen gibt es eine Mischung aus allem – wobei der Schwerpunkt allerdings ganz klar beim Fußball liegt. Die Lesung dauert etwa 90 Minuten und soll sowohl die älteren Fans, die von der „guten alten Zeit schwärmen“, als auch die junge Generation ansprechen. Für Diskussionsstoff dürfte im Anschluss der Lesung gesorgt sein.

Wir freuen uns auf einen unterhaltsamen Abend.
Team Fanprojekt

Allen ein frohes neues Jahr 2015 …

Hallo liebe Hansafans,

wir wünschen Euch allen einen erfolgreichen Start ins Jahr 2015. Wie gewohnt sind wir dienstags bis donnerstags 13:00-18:00 Uhr in unseren Räumlichkeiten anzutreffen. Weiterhin habt Ihr die Möglichkeit, jeden Dienstag von 19:00 – 21:00 Uhr in der Turnhalle Olaf Palme Straße (Toitenwinkel) mit uns eine Runde Fußball zu kicken. Darüber hinaus hat sich in den vergangenen Wochen ein Personalwechsel ergeben. Kristin Schumacher (Elternzeitvertretung/ Mitarbeiterin im Fanprojekt) und Martin Arndt (Lernort Ostseestadion) verstärken zukünftig das Team.

Mit sportlichen Grüßen
Team Fanprojekt

Lesung mit anschließender Weihnachtsfeier / 20.12. – 17:00 Uhr

Hiermit möchten wir Euch alle herzlich zu unserer Weihnachtsfeier am 20.12.2014 ins Fanprojekt einladen. Diese startet nach dem Heimspiel gg. Kiel um 17:00 Uhr mit einer Lesung von Björn Achenbach zu seinem Buch „Hansa ist mein Leben“, gefolgt von Live-Interviews mit zwei bekennenden Hansa-Fans. Danach möchten wir den Abend gemeinsam mit Euch in gemütlicher Runde ausklingen lassen.

Wir freuen uns auf Euch,
Euer Fanprojekt.

Stellungnahme zu den Ereignissen um das Spiel Hansa Rostock gegen Dynamo Dresden

Mit ein paar Tagen Abstand möchten auch wir uns zu den Ereignissen um den 19. Spieltag äußern. Zum Heimspiel des FC Hansa Rostock gegen die SG Dynamo Dresden waren am Sonnabend, 29. November, 20.500 Zuschauer ins Stadion gekommen; davon schätzungsweise 2.400 Anhänger der SG Dynamo Dresden. Die Spielansetzung hatte bereits im Vorfeld für große Aufmerksamkeit gesorgt. Aufgrund der Geschehnisse sowohl während des Spiels als auch im Anschluss daran steht die Begegnung weiterhin im öffentlichen Fokus.

Betrachtet man den Ort eines Fußballstadion mit seinen Zuschauern als einen Spiegel der bestehenden Gesellschaft, so können die Vorfälle rund um das Spiel durchaus auf gesellschaftliche Missstände hindeuten. Das Werfen von Steinen, Flaschen etc. auf PolizistInnen und Ordnungsbehörden zeugt von einem staatsfernen Denkmuster. Auch als rund ein Dutzend Leuchtraketen Richtung Spielfeld und angrenzende Tribünenbereiche aus dem Gästeblock geflogen sind – und die Rostocker Fanszene sich davon besonnener weise nicht über das Maß hinaus provozieren ließ und lediglich mit verbalen Unmutsäußerungen reagierte – wurde ebenso in Kauf genommen, dass Menschen verletzt werden.

Weniger die öffentlichen Aussagen seitens der Politik, sondern vielmehr eine differenzierte Betrachtungsweise um die Ereignisse können einen Prozess des Verstehens um Ursachen anstoßen. Es sollte nicht verallgemeinernd über Fußballfans gerichtet werden. Übertreibungen, Schuldzuweisungen und vorschnelle Verurteilungen sind nicht förderlich für diesen Prozess und festigen eher Feindbilder und Stigmatisierungen.

Fanküche in den Räumlichkeiten der Fanszene Rostock e.V.

Am kommenden Donnerstag den 13.11. werden die Mitarbeiter des Fanprojekt Rostock in den Räumlichkeiten der Fanszene für euch kochen. Ab 18:00 Uhr gibt es dann lecker Hackbraten …

Wir freuen uns auf euch.
Team Fanprojekt

Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte e.V. (BAG) besorgt anlässlich der „HoGeSa“-Demonstration/ Rechte missbrauchen Demonstrationsrecht

Mit großer Sorge hat die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte die Geschehnisse rund um die „HoGeSa“-Demo am vergangenen Sonntag in Köln wahrgenommen. Einmal mehr versuchen organisierte Rechte den Fußball zu missbrauchen, um ihre Ideologie von Ausgrenzung und Hass in die Mitte der Gesellschaft zu tragen.

Am vergangenen Sonntag fand rund um den Kölner Hauptbahnhof die bisher größte Zusammenkunft der Kampagne „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) statt. Inzwischen ist von 3000 bis 4000 Teilnehmern, oder sogar mehr die Rede.

An dieser Stelle macht die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekt ganz deutlich: Die teilnehmenden Neonazis und rechten Hooligans missbrauchen die mediale Aufmerksamkeit rund um den Fußball um Rassismus und Fremdenhass, getarnt unter dem Feindbild „gegen Salafisten“ in die Öffentlichkeit zu tragen, Ängste in der Bevölkerung zu schüren und so möglichst viele Unterstützer für ihre Ideologie zu sammeln. Dabei repräsentieren diese Personen nicht die deutsche Fankultur, wie sie aktuell in den Stadien vorzufinden ist. […]

Vollständige Pressemitteilung der BAG e.V. (PDF Format)